Eduard Aberham, Präsident des "Kulturverein Semmering",

veröffentlich im Oktober ein Buch über das

"Grand Hotel Panhans"

Eduard Aberham war 25 Jahre Direktor im "Panhans" und  hat jetzt ein Buch über diese Jahre und

auch aus den Zeiten, als er noch nicht Direktor war, geschrieben.

Geschichten  über die berühmten Gäste des Hotels, die Höhen und Tiefen, die Entstehung des Hauses -

mit vielen Bildern aus allen Epochen versehen.

 

Panhans

Ein Hotel und seine Menschen

 

Kaum ein Hotel hat die österreichische Tourismusgeschichte sosehr mitgeprägt wie das „Panhans“ am Semmering. Erbaut zu einer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab, das Automobil noch seiner Erfindung harrte, war der Semmering der höchste Punkt der Erde, der mit einer Eisenbahn erreichbar war. Innerhalb weniger Jahre wurde es zu einem der größten Hotels in Mitteuropa und versank mit dem Ende der Monarchie in einen Dornröschenschlaf bis ein Prinz zu Beginn der dreißiger Jahre es wieder wach küsste. Das erste Casino Österreichs verschaffte dem Hausberg der Wiener das Flair eines „Monte Semmering“, bei dem auch der niedrigste Gewinn nicht unter 1000 Metern lag, wie man treffend bemerkte. Hermann Göring dirigierte den Balkanfeldzug der Luftwaffe von seiner Suite im „Panhans“ und die Sowjets devastierten das Haus bis zum Betonskelett. Den Neustart mit der Schickeria des Wirtschaftswunders und schillernden Märchenfiguren wie dem saudischen König Ibn Saud samt Harem vereitelten dann windige Spekulanten. Wieder bedurfte es eines neuen Prinzen, diesmal in Form eines Baulöwen, um dem „Panhans“ seine Würde wiederzugeben. Und wieder gaben sich die Könige und Staatspräsidenten, die Literaten und Schauspieler, die Wirtschaftsgrößen und die Möchtegerns, kurz all die „Beautiful People“ einer neuen Epoche, ihr Stelldichein. Bis der Lauf der Zeit die Karten neu mischte.

Davon handelt dieses Buch, geschrieben von Eduard Aberham, der das Haus und seine Geschichte wie wohl kaum jemand anderer kennt. Schließlich hat er es am längsten geleitet.

 

Erhältlich ab Ende Oktober in allen Buchhandlungen, im Informationsbüro am Bahnhof Semmering und im Hotel Wagner.

 

 

 

 

 

 


 

Der Kultur.Sommer.Semmering 2017 - Eine Retrospektive
 
Der letzte Applaus beim Kultur.Sommer.Semmering 2017 ist verklungen, der Vorhang ist gefallen und die Türen
des Kurhauses Semmering und des Südbahnhotels sind nun geschlossen - zumindest für die nächsten 9 Monate.
 
Nachdem nun der Herbst am Semmering eingekehrt ist, fallen das Kurhaus Semmering und das Südbahnhotel allmählich wieder in ihren Winterschlaf
und wir blicken voller Freude zurück auf zwei spannende Sommermonate der künstlerischen Vielfalt.

Zum dritten Mal unter der Intendanz von Pianist und Dirigent Florian Krumpöck und der Geschäftsführung von Nina Sengstschmid
zelebrierten beim Kultur.Sommer.Semmering 2017 zahlreiche namhafte Darsteller und Musiker an zwei atemberaubenden,
historischen Spielstätten das breite Spektrum der Künste in all seinen Nuancen.

Das umfangreiche Programm umfasste Musikalisches aller Genres, von Klassik bis Wiener Lied, von Jazz bis Klezmer, teils wild kombiniert, teils mit sehr unterhaltsamen, kabarettartigen Zwischenspielen, sowie Lesungen namhafter Schauspieler, Kleinkunst und Theater.
 
Kurz vor Festivalbeginn eröffnete sich kurzfristig die unverhoffte, großartige Möglichkeit, das legendäre Südbahnhotel als weitere Spielstätte
neben dem Kurhaus Semmering nutzen zu dürfen.

Damit öffnete eines der markantesten architektonischen Juwele am Semmering nach vielen Jahren erstmals wieder seine Tore.
Publikum und Presse bejubelten gleichermaßen die unvergesslichen Stunden feinsinniger Kleinkunst
und musikalischer Höhepunkte im prunkvollen Festsaal des Südbahnhotels.
 

Festsaal des Südbahnhotels (© Südbahnhotel)

 

 Kurhaus Semmering

 

 Florian Krumpöck und Nina Sengstschmid


 

 



 

         


         

                                                                                                                                    

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